Briefe, Briefe, Briefe

mein Stapel zu diktierender Briefe wächst trotz rezidivierend auftretender Diktiertätigkeit, aber ich komme mir immer mehr wie Sisyphos vor. Kaum habe ich meinen Schreibtisch soweit „leer“ diktiert, kommt der nächste Dienst und wieder findet sich ein Stapel Akten auf meinem vorher ansehbarem Arbeitsplatz (von Patienten, die auf eigene Verantwortung das Krankenhaus verlassen haben und deren Briefe ich dann zu diktieren habe).

Die Arbeit auf der Intensivstation macht großen Spass – um so mehr, je länger ich da bin, aber das ist schon ein anderes Arbeitspensum als auf der „normalen“ Station. Und dann gibt es da noch die Notarzteinsätze, die ich gerne mitmachen würde – das geht aber nur bei nichtexistentem Briefstapel. Vor meinem Urlaub werde ich wohl oder übel noch mal in die Diktierstube müssen.

Verwaltungstätigkeiten wollte ich eigentlich nie ausüben.

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