Glimpflich abgegangen…

..ist unsere Urlaubsplanbesprechung – letztes Jahr segelten wir knapp an fliegenden Stühlen vorbei. Und dabei ist der Kollege, der seine eigene Praxis eröffnet hat und sich daher seinen eigenen Urlaub selbst einteilen kann, der friedfertigste von uns allen gewesen.

Meine neue „Rotation“ – bei uns heisst das Station und „Funktionen“, also Magen- und Darm- oder Lungenspiegelung, Knochenmarkpunktion etc. – macht mir auch viel Freude. Jeder der Oberärzte hat seinen eigenen Stil und jeder läßt einen andere Dinge selbst machen (ich bin ja noch Frischling diesbezüglich).

Trotzdem vermisse ich die Arbeit auf Intensivstation. Ich arbeite aber an meiner „Fachkunde Rettungsdienst“ (ja, ich weiß, daß das bald anders heisst) und hoffe, bald Notarzteinsätze fahren zu dürfen. Ich liebe schnelle Entscheidungen nach Leitsymptomen und die Differentialdiagnostik.

Ja, und dann habe ich noch ein Gutachten für ein Sozialgericht von meinem Chef- und eines von einem der Oberärzte zugeteilt bekommen.

Medizin kann auch Spaß machen – auch wenn ich oft Kritik übe (ist schon zu meinem Markenzeichen geworden).

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2 Antworten

  1. B“H

    Meine Eltern hatten immer den Wunsch, dass ich auch mal Aerztin werden wuerde. Deren Wunsch erledigte sich jedoch fuer mich sehr schnell als ich bei der Ansicht von Blut immer fast in Ohnmacht fiel. Was sich bis heute kaum geaendert hat.
    Ich bewundere dich sehr, wie du das machst. 🙂

    Miriam

  2. Danke , *rot anlauf*.

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