Geschmunzelt…

…haben sie, als sie mich im Harlekinskostum und geschminkt gesehen haben heute morgen.

Da – mal wieder – über Israel statt über deutsche Juden zu einem unserer Feste berichtet wurde, war Purim den meisten meiner nichtjüdischen Arbeitskollegen ein Begriff.

In der Synagoge war ich dann die einzige mit Verkleidung (nicht mal die Kinder hatten sich verkleidet, aber das wußte ich ja vorher). Damit habe ich bei einigen für gute Laune gesorgt. Trotzdem habe ich Mitstreiter für nächstes Jahr gewonnen!

„Gehst Du damit auf die Straße?“ – „Klar doch.“

„Wir finden das richtig gut, dass Du das so machst!“

Unser Kantor hat die Megillah schön gelesen – hinterher gab es ein kleines Besäufnis mit leckeren Hamantaschen.

Purim sameach – insbesondere nach Jerusalem!

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4 Antworten

  1. B“H

    Ich weiss ja nicht, wie es an Purim allgemein in dt. Gemeinden ausschaut. Bei uns war immer tote Hose. Die Kinder bekamen die Rasseln und wussten nichts damit anzufangen. Und Haman ? Who is that ?
    Ich war gestern bei Chabad und da ging es bei den Kindern voll ab. Als das Wort „Haman“ zum ersten mal fiel, wachten die Kinder auf.:-)

    Soweit erstmal ein sonniger Purim – Gruss aus Jerusalem, wo heute gefeiert wird.
    Uebrigens zu deinem polit. Vermerk: Aus Erfahrung wissen wir, dass Purim in der Vergangenheit ein beliebtes Datum fuer Selbstmord – Terroristen war. Deswegen werden Gaza etc. abgeriegelt. Leider wird der Hintergrund immer sehr schnell vergessen, wie auch das Attentat in der Dizengoff vor Purim 1996.

    Purim Sameach
    Miriam

  2. Ad 1 – nicht ganz tote Hose…

    Ad 2: der Grund für die Abriegelung war mir klar, es geht mir mehr um die Schlagzeile – wenn eine Minderheit ein Fest feiert ist das irrelevant. Wenn aber Israel die p. Gebiete abriegelt (was ja in .de nicht von Bedeutung sein dürfte), dann wird berichtet.

    Mir ist besonders das Attentat in Netanja am Seder in Erinnerung. Machen die pal. Terrororganisationen nicht zu bald jedem jüd. Fest ein Attentat bzw. versuchen es?

  3. B“H

    Die israel. – amerik. Haredi – Schriftstellerin Naomi Ragen war bei dem Attentat in Netanya anwesend. Sie war im Park – Hotel, nur oben auf ihrem Zimmer. In einem ihrer letzten Buecher beschreibt sie ihre Erlebnisse.

    http://naomiragen.com/

  4. Ich muss uns hier in Lund loben, alle Kinder waren verkleidet und zum fest auch mind die Hälfte der ERwachsenen und Haman wurde tüchtig übertönt. Herzliche Grüsse aus dem grauen Lund.

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