SommerHoch

Gleichwohl heute, an Tischa BeAw, das Wetter zur Stimmung dieses Tages passt, komme ich mir insgesamt vor, alsbefände ich mich mitten in einem Sommerhoch.

Im Urlaub in der für mich schönsten und lebendigsten Stadt in Deutschland genieße ich die geisteswissenschaftliche Bildung, die dieser Sommer ebenda zu bieten hat. Der gestrige öffentliche Vortrag war qualitativ ausgezeichnet – den heutigen erwarte ich mit großer Spannung und überlege schon jetzt, wann heute abend ich essen gehen werde.

Auch wenn ich im Süden wohnen bleibe – vorerst – zieht es mich doch mehrfach im Jahr hierher.   

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Inflationäre Preise….

Im Zeitalter der wahnwitzigen Rechnungen (wenn ich das auf Stundenlöhne rechne, was manche Handwerker bekommen, kann ich mir selbst keinen leisten – ganz zu schweigen vom eigenen Stundenlohn) fand ich diese Rechnungen geradezu süß:

Rechnungen

Ich hatte einen Reißverschluß festnähen und zwei Taschengriffe nöhen bzw. verstärken lassen. Die nämliche Schneiderin weigert sich, einen Telefonanschluß in ihr Geschäft legen zu lassen – es hielte sie von der Arbeit ab. Ihre einzige Werbestrategie ist die Mundpropaganda. Der Laden läuft prima!

Den Fetisch gewechselt…

…hat offenbar Lea Rosh, die Publizistin mit jüdischer Tünche – in diesem Fall einem jüdisch klingenden Namen. In der neuen Ausgabe des Cicero käut/gibt sie alt-neue Tatsachen wieder unter dem Titel „Die Täter sind unter uns“. Nicht, dass es nicht stimmte – nur dieser pseudomoralische Zeigefinger einer dem Namen nach mit Komplexen behafteten Person hat mitunter schon etwas komödiantisches. Jetzt ist sie den Stasi-Tätern auf der Spur. War ja auch nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder in der Öffentlichkeit auftaucht. Bald wirbt sie mit einem Plakat des Stasi Gefängnisses Hohenschönhausen als Sommerfrische.