Eine Kopftuch Diskussion

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mit dem Chefarzt einer Abteilung eines kirchlichen Krankenhauses über die Vielfalt der Stellenangebotegesprochen . Auch er war auf der Suche nach Assistenzärzten – er habe eine junge Frau einstellen wollen, eine Muslima. Da sie nicht bereit gewesen sei, Ihr Kopftuch abzulegen, habe der Verwaltungsdirektor – selbst aus  christlicher Minderheit in einem arabischen Land kommend – dies abgelehnt.

„Ah,“ meinte ich, verbietet er denn den Nonnen im Haus auch bald das Habit?“

– „Nein, woher denn! Er habe schlechte Erfahrungen mit muslimischen Kopftuchträgern gemacht  – sie seien meist reaktionär eingestellt.“ –

„Das gilt dann doch wohl auch für die Nonnen?!“

– „Nein!“

„Mit Religionsfreiheit hat es dann aber nichts mehr zu tun“

– „Wieso?“

Die junge Frau jedenfalls wurde doch eingestellt (es vertraten wohl noch mehr Menschen meine Meinung).  Man kann wohl auch schlecht davon sprechen, dass man die drei Buchreligionen gleichberechtigt behandelt und dann jemanden aufgrund seiner Religionsausübung, die andere nicht trifft, die Einstellung verwehren.

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18 Antworten

  1. Dann mal wieder: wieso sollte ein (angeblich) christliches (so verstehe ich den Begriff „kirchliches“) Haus verpflichtet sein Nonnen und Musliminnen gleich zu behandeln? Wäre es denn auch verpflichtet Nonnen und andere Christinnen gleich zu behandeln? Dürfte es sich auf Regelungen der AG krankenpflegender Ordensleute Deutschlands berufen und nur Angehörige einer christlichen Konfession einstellen? Wenn nein: warum denn nicht? Ist eine kopftuchtragende Muslima einer Nonne vergleichbar oder einer Christin (die nicht Nonne ist)?

    Alles ganz schön durcheinander mit der Gleichbehandlung. Und nur Gleiches ist gleich zu behandeln. Und wenn das Kopftuch der Muslima „Religionsausübung“ sein sollte: sind alle Muslima ohne Kopftuch Abtrünnige? Oder sind die Kopftuchträgerinnen eine Art Nonne im Unterschied zu den anderen Muslima?

  2. Antworte sobald ich kann…ein paar Tage wird´s dauern

  3. Es ist im konkreten Fall so, daß im „Leitbild“ des betreffenden Hauses Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Religion verpönt wird, gerade eine Dienstanweisung zum „Gleichbehandlungsgesetz“ an die Mitarbeiter gesendet wurde, und die von mir beschrieben Maßnahme einer solchen Darstellung widerspricht.

    Sie können es sich nicht leisten, nur christliche Konfessionen einzustellen – dann unter den Konfessionen zu diskriminieren halte ich doch für fragwürdig.

    Eine Nonne und eine kopftuchtragende Muslima sind insofern vergleichbar, als ihre Form der Religionsausübung (bzw. ihre Wahrnahme der Vorschriften) das *gesamte* Leben betreffen. Es ist auch nicht so lange her, da trugen gläubige Christinnen ihre Haare bedeckt.

    Ich werte weder die Kopftuch-tragende noch die nicht-Kopftuch-tragende Muslima noch die Nonne oder säkulare Christin ab, ich vertrete lediglich die Ansicht, daß jede ihre Religion frei ausüben dürfen sollte ohne deshalb benachteiligt zu sein.

  4. Die Religion und das Kopftuch haben nichts miteinander zu tun. Vielmehr ist das Kopftuch Ausdruck eines Frauenbilds. So war es auch bei den Krankenschwesternin Deutschland in früheren Zeiten: das Kopftuch als Zeichen «unter der Haube» zu sein und Abends allein das Haus verlassen zu dürfen. Aber ich lese gerne von einer Quelle, dass Kopftuch und Muslimasein eins sind. Dann beschwere ich mich gleich bei meinen kopftuchlosen muslimischen Freundinnen über deren Disziplinlosigkeit.

    Jeder Arbeitgeber darf einstellen wen er mag, wir leben in einem in dieser Hinsicht freien Land. Eine Ablehnung muss nicht begründet werden. Und viele christlichen Häuser haben sich vereinbart nur Angehörige einer christlichen Konfession einzustellen. Das liegt u.a. darin begründet, dass das christliche Leitbild zu vertreten nicht von Angehörigen anderer Religionen verlangt werden kann. Denn das wäre diskriminierend. Diese Krankenhäuser sind berechtigt so zu entscheiden, auch bei Artikel 3 Grundgesetz.

    Eine Nonne ist mit irgendeiner Christin nicht vergleichbar. Sie trägt im Gegensatz zu irgendeiner Christin eine Art Uniform, wie die Klosterbrüder. Die «Form der Religionsausübung» steht in der Freizeit einem jeden Menschen frei, nicht jedoch an meinem Krankenbett, da erwarte ich Rücksicht. Und in einem christlichen Krankenhaus akzeptiere ich eine christliche Nonne, nicht jedoch eine muslimische Nonne. Und schon überhaupt nicht eine mittelalterlichen Zielen optisch verpflichtete Frau. Was ist mit meiner Freiheit von dieser mittelalterlichen Ideologie verschont zu werden, wenigstens in einem christlichen Krankenhaus im 21. Jahrhundert in einem westlichen Land?

    Übrigens dürfen Nonnen auch ohne ihren Habit arbeiten.

  5. Hallo Wolf,

    in welchen Kreis der Religionsausübung das Kopftuch nun gehört, mag diskutabel sein, dass ein gläubiger Moslem/eine gläubige Muslima ihr Haupt bedecken soll, ist unstrittig. In welchem Ausmaß der Einzelne diesem Gebot folgt, bleibt ihm selbst überlassen.

    Selbstverständlich darf jeder Arbeitgeber einstellen wen er mag (mit gewissen Grenzen, nicht wahr), es ging mir ausschließlich um die Treue zu den eigenen Prinzipien eines speziellen KRankenhauses, die ich ja dargelegt habe.

    Du argumentierst mit nahezu der gleichen Logik: für die Nonne gehört das Habit zu ihrem Lebensstil, Nonne sein ist ja nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung, die das ganze Leben umspannt.

    Deine Freiheit, in ein nicht-konfessionelles Haus zu gehen, ist davon ja nicht berührt. In einem konfessionellen Haus, dass die von mir beschriebene Politik verfolgt, muss man mit religiösen Menschen rechnen und vorlieb nehmen.

  6. Das von Dir unstrittig behauptete Kopftuchgebot habe ich gerade bestritten. Aber ich lasse mich belehren, jedoch nur durch einen prüfbaren Beleg.

    Ein dem christlichen Leitbild verpflichtetes Krankenhaus soll nach meiner Meinung nur Mitarbeiter einstellen, die sich darauf verpflichtet haben, das schließt die kopftuchtragende Muslima aus. Zu beiderseitigem Schutz.

    Solche Grenzen der Rechte des privaten Arbeitgebers sind mir nicht bekannt, allenfalls darf er nicht gleiches ungleich behandeln. Und damit ist mindestens die Ablehnung der Einstellung einer äußerlich bekennenden Muslima gedeckt. M.E. ist auch die Einstellung von religionsfremden anderweitig orientierten Mitarbeiter beiderlei Geschlechts in diesen Fällen nicht verpflichtend. Oder umgekehrt ebenfalls: es gibt kein Einstellungsrecht der nicht auf das Leitbild zu verpflichtende Bewerber.

    Die Nonne wird durch christliche Leitlinien nicht ausgeschlossen. Insoweit ist die Leitbildtreue kein Problem auf einer der beiden Seiten.

    Meine Freiheit ein nicht-christliches Haus zu besuchen stand zu keiner Zeit zu dieser Diskussion. Meine Freiheit in einem christlichen Haus nach christlichem Leitbild versorgt zu werden war der Punkt. Und sowenig ich im Jüdischen Krankenhaus Nonnen erwarte, sowenig erwarte ich im christlichen Haus kopftuchtragende Muslima der erwähnten Steinzeitfraktion. Ich erwarte übrigens auch nicht mehr, dass alle Schwestern Hauben tragen. Aber dass sie dem christlichen Leitbild verpflichtet sind, das erwarte ich.

    Und wer das nicht will ist nicht verpflichtet sich in einem christlichen Krankenhaus behandeln zu lassen, noch nicht.

  7. Ich arbeite an dem Beleg.

    Ich bin sicher, Du wurdest in einem christlichen Haus von vielen Muslimen versorgt, die sich an die christliche Ethik bzw. deren Leitlinien gehalten haben. Warum Kopftuch-tragende Musliminnen das nicht könnten, habe ich immer noch nicht verstanden.

    Daß das durch kirchliche Organisationen geschehen ist, die ihre Mitarbeiter nach christlichem Menschenverständnis behandeln, halte ich für sehr zweifelhaft – es gibt allein nicht wenige, deren Einkommen nur unwesentlich über der Sozialhilfe liegt, und denen verboten (!) wird, mehr zu arbeiten (im selben Haus). Unter solchen Gesichtspunkten sich in einer Formalität an ein hiermit nichtiges christliches Leitbild zu klammern (daß immer noch Toleranz in sich birgt) halte ich doch für eher fadenscheinig.

  8. Nein, ich wurde bisher nicht in einem christlichen Haus von Muslimen, schon überhaupt nicht von vielen Muslimen, versorgt. Das mag daran liegen, dass sich die christlichen Häuser bewusst sind, dass engagierte Muslime auch aus Rücksicht auf deren Religion nicht auf ein christliches Leitbild verpflichtet werden können und sollen, deshalb nicht eingestellt werden.

    Nein, das Verhalten von nicht näher genannten Organisationen gegenüber nicht näher genannten Mitarbeitern bzw. pauschale Behauptungen und Gerüchte darüber sind nicht Gegenstand meiner Fragen und Beiträge. Wir können gerne mal gesondert über Arbeitnehmerrechte und Religion sowie die Sonderrechte der Tendenzbetriebe (und derer, die sich dafür halten) diskutieren.

    Damit mein Punkt ganz klar wird wiederhole ich es so deutlich wie ich kann: das Kopftuch ist aus meiner Sicht nicht mulismische Religionsausübung, ich kenne ein paar Muslima (bin mit 4 solchen befreundet, kenne vielleicht 10) die das Kopftuch ablehnen ohne ihre Religion nicht ernst zu nehmen. Das Kopftuch ist vielmehr Ausdruck einer in unserem Land hoffentlich überwundenen Einstellung (unter anderem gegenüber der Frau und ihrer Rolle). Und es wird vielfach (das weiß ich von früheren Kommilitoninnen) von den Eltern aufgezwungen und an der nächsten Straßenecke abgelegt. «Den Eltern» schreibe ich, weil die Mütter gegenüber ihren Töchtern oft noch repressiver agieren als deren Väter. Das zu unterstützen lehne ich aus tiefer Überzeugung ab. Übrigens aus politischer Überzeugung mehr denn aus religiöser.

  9. Siehst Du, bei uns arbeiten einige Muslime – man erkennt sie vielleicht nicht auf den ersten Blick als solche, aber es gibt sie.

    Die Musliminnen, die ich kenne, tragen es freiwillig.

    Wogegen ich mich verwahre, ist die Aburteilung eines Menschen aufgrund eines Kopftuchs.

  10. Ich bin selbst kopftuchtragende Muslima und weder von einem herrsüchtigen Vater noch einem hinterwäldlerischen Ehemann ins Kopftuch reingezwungen worden. Ich habe mich autonom dafür entschieden, weil ich es als Gebot Gottes auffasse, meine körperlichen Vorzüge in der Öffentlichkeit zu bedecken. Ob das für andere nachvollziehbar ist oder nicht, ist mir ehrlich gesagt egal, denn in dem Moment, wo ich für mich etwas entscheide, erwarte ich von anderen, dass die Entscheidung respektiert wird.

    Und gerade im medizinischen Bereich gilt für mich immer noch die Binsenweisheit „Wer heilt, hat Recht“ – von daher sollte die fachliche Qualifikation des Personals im Vordergrund stehen und nicht das Äußere. Ob Jüdin, Muslima oder Christin – entscheidend ist für mich als Patient, dass ich mich kompetent behandelt fühle.

    Gruß Amouna.

  11. Ehe jemand gegen eine meiner nicht vorhandenen geistigen Mauern anrennt: ich habe nichts gegen kopftuchtragende Frauen, egal welcher Religion oder wer immer es ihnen vorschreiben mag. Ich halte das zwar für ein äußeres Zeichen des Steinzeitislam und eine demonstrative Missachtung der in unserer Gesellschaft erkämften Gleichberechtigung der Frau, aber auch dem mag anhängen wer will, solange keine solche Frauen und Männer mir und den meinen Vorschriften machen wollen oder meine Frau, Tochter und ich mich beschimpfen lassen muss als Ungläubige. Ich bestreite aber sehr wohl die Pflicht eines christlichen Krankenhauses eine bekennende Muslima einzustellen und dafür entweder auf die Verpflichtung aller Mitarbeiter auf das christliche Leitbild zu verzichten oder so intolerant zu sein es anders Gläubigen aufzuzwingen gegen deren Überzeugung. Denn als Patient eines christlichen Krankenhauses erwarte ich dort die so verpflichteten Mitarbeiter beiderlei Geschlechts. In einem muslimischen Krankenhaus erwarte ich eher anders orientierte Mitarbeiter.

    Wenn das Kopftuch als Ausdruck der muslimischen Religion getragen wird (wozu ein die Pflicht bestätigender Beleg mir noch nie vorgelegen hat): dann will ich von dieser Religion unbehelligt bleiben, vor allem wenn und solange es mir so schlecht geht, dass ich in einem christlichen Krankenhaus Zeit verbringe.

  12. Ich finde dass Wolf in einem Punkt schon recht hat.
    Wenn ich zum Beispiel in ein jüdisches Krankenhaus
    oder jüdisches Altersheim gehe und es kommt mir
    jemand vom Personal entgegen der ein Kreuz
    umhängen hat finde ich das auch nicht gut. Ich weis
    nicht ob es muslimische krankenhäuser und
    altersheime in deutschalnd gibt oder ob das wichtig
    ist für die moslems aber wenn dort jemand mit
    einem kreuz rumlaufen würde ich glaube dann
    würden die leute auch so reagieren und mit recht
    finde ich.

    Was ich nicht ganz verstanden habe, Wolf, warum
    glaubst du es es irgendjemanden interessiert dir
    einen beweis oder sonst etwas vorzulegen???

    Jakobo

  13. Wolf wartet auf den Beleg, den ich versprochen habe – ich sagte, ich würde daran arbeiten (was ich auch tue).

    Was mich stört ist, wenn Christen den Vorsitz über eigentlich jüdische Einrichtungen/Ausbildungsstätten haben – nicht, daß sie generell dort arbeiten und ihre Religion von mir aus auch zeigen. Daß sie in vielen Fällen in Positionen sind, die eigentlich von kompetentem jüdischem Fachpersonal besetzt sein sollten, ist leider in .de Alltag.

  14. @Jakobo: genau so meine ich es.

    @medbrain: Du triffst bei mir auf Verständnis; wenn so eine Entscheidung von mir abhinge würde sie auch anders aussehen, Verfügbarkeit von Bewerbern vorausgesetzt (und das ist wohl oft ein Hinderungsgrund). Ich glaube persönlich nicht daran, dass wir uns etwas gutes tun, wenn wir alles und jedes «irgendwie» tolerieren und gar vermischen. Respekt vor anderem ohne die Art der Toleranz, die letztlich oft nur Ausdruck von Gleichgültigkeit oder Unkenntnis ist, das wäre mein Wunsch. Und wie ich aus Respekt nicht in kurzen Hosen in eine Kirche egal welcher Religion gehe, wie ich mich den Sitten entsprechend kleide, wenn ich an einer Konferenz teilnehme, so möchte ich, dass Muslima als Lehrerinnen in staatlichen Schulen und Ärztinnen in christlichen Krankenhäusern in Deutschland kein Kopftuch im Dienst tragen (Ausnahmen sind beschrieben).

  15. Ergebnis meiner Nachfrage:
    Das Kopftuch in der Art, wie es von vielen muslim. Frauen getragen wird ist keine explizit benannte Pflicht, eine Kopfbedeckung gehörte bei Männern und Frauen zur normalen Bekleidung. Frauen wird geraten, „ihre Tücher über ihre Brust zu ziehen“ und ihre Reize nicht zur Schau zu stellen.

    Kommentar: insofern gehört es für mich zur freien Religionsausübung, aber das haben wir ja diskutiert.

  16. @ Wolf:
    Da bin ich mir nicht ganz sicher.

    „so möchte ich, dass Muslima als Lehrerinnen in staatlichen Schulen und Ärztinnen in christlichen Krankenhäusern in Deutschland kein Kopftuch im Dienst tragen“

    Staatlichse Schulen sind keine katholischen
    einrichtungen.

    @ Medbrain:
    Ich hab meine vorbehalte gegen das Kreuz
    ob das gut ist oder nicht weis ich nicht. Du
    musst Dir überlegen. Ich bin schon seit der
    Grundschule in Deutschland. Da gings jeden
    morgen los erstmal 29 minuten zu Joisele
    beten. Wer nicht wollte durfte nach dem 8
    Uhr antreten erst mal draußen warten. Das
    ging weiter mit benotetem vorsingen von
    Weihnachtsliedern und kein einziger ausflug
    ohne Kirchenbesuch. Natürlich hatten wir
    durchgesetzt (wir = ein paar juden und ein
    paar türken) nicht in die Kirche zu gehen.
    Aber Du weist ja wie die Deutschen dich
    anschauen wenn du aus der reihe tantzt.
    Eine Muslimische Lehrerin mit Kopftuch wäre
    eine entspannte abwechslun gewesen.

    Was den „Beleg“ betrifft… du solltest auf dem
    teppich bleiben. Wenn für jemanden das Wort
    einer Muslima, die über ihre EIGENEN Belange
    redet nichts wert ist, wieviel kann ihm das wort
    von einer Jüdin wert sein, die über FREMDE
    belange redet?

    Jakobo

  17. @Jakobo:
    Ich glaube, wir gehören einer anderen Generation an: Beten jeden Morgen gab es bei mir schon nicht mehr (und ich bin nicht in Bayern sozialisiert worden – täglich beten klingt für mich irgendwie nach Bayern). Dass man da Aversionen entwickelt, ist mir klar. Eben wegen solchen Zwängen (und auch wenn man sich dem entzieht, oder teilweise entzieht bleibt es ja ein Zwang) möchte ich anderen keine Vorschriften bez. der Ausübung ihres Glaubens machen (natürlich nur soweit die Ausübung sich innerhalb der gesetzlichen Grenzen bewegt, soll heißen, wenn jemand andere bedroht aus sienem Glauben heraus fällt das für mich NICHT unter Religionsfreiheit).

    Was den Beleg angeht, ich gehe Dingen immer genau nach. Z.B. unter christlichen Laien werden viele Dinge auch falsch gedeutet, so daß ich in diesem Fall eine theologisch ausgebildete Muslima befragt habe. Es geht mir dabei v.a. um mein eigenes Wissen.

  18. @Jakobo: Über die Religionsfreiheit kirchlicher Träger (einzustellen wen sie wollen) hinaus möchte ich an staatlichen Schulen außerhalb des Religionsunterrichts keine religiösen Symbole und auch keine politischen Symbole bei Lehrerinnen und Lehrern sehen. Ich wünsche auch keine Gebete außerhalb des Religionsunterrichts (ich persönlich wünsche sie mir nicht einmal da drinnen, denn die Religionsnote muss der Mathematiknote verglichbar zustande kommen).

    Zum Beleg: ich diskutiere mit medbrain meist kontrovers, habe mich aber auf die Tatsachenangaben verlassen können. Insoweit ist das tatsächlich mehr als eine Tendenzäußerung.

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