Denkste!

Da bin ich nun gerade frisch in meiner Lieblingsstadt im Herzen von Preussen eingetroffen, wähne mich im Mekka des jüdischen Lebens (für deutsche Verhältnisse) und gehe heute auf das Straßenfest der jüdischen Gemeinde, angekündigt als Höhepunkt der jüdischen Kulturtage – um enttäuscht von dannen zu ziehen.

Man stand länger in der Schlange vor der Security als man brauchte, um die Stände einmal auf- und abzugehen. Es gab: einen türkischen Gemüsehändler, einen griechischen Verkaufsstand (immerhin mit Grüßen an Israel), den obligaten Falafelstand, einen Judaicastand (mit Schlüsselanhängern, wenigen CDs und einem Buch) und – wie sollte es anders sein – laut dröhnender Klezmermusik.Die Hüpfburg für Kinder mit Malstand und Spielstand war nicht zu übersehen, dafür aber an Unterhaltungswert leicht zu überbieten.

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