Aus der Versenkung…

…wieder aufgetaucht nach mehreren Wochen angefüllt mit scheußlichen Diensten und anderen Katastrophen werde ich mich bessern – zumindest was die Beitragsfrequenz angeht.

Mein Optimismus was kleinere jüdische Gemeinden in .de angeht (und das sei für den Moment begrenzt auf sogenannte Einheitsgemeinden) schwindet zusehends. Andere von alltäglichen Umgangsarten- und -tönen frustrierte haben aus anderen Gemeinde exakt dieselben Mechanismen geschildert. Es zieht mich also in andere, größere Gefilde (nicht weil ich zu größeren Gemeinden mehr Vertrauen hätte, sondern weil ich in einer schönen großen Stadt einen netten Freundeskreis habe). Aber das ist derzeit noch Zukunftsmusik.

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Ein „Umzug“ der anderen Art

Da ich ja nun schon lange am selben Ort sesshaft bin (ok, lange für meine Verhältnisse), wage ich mich nun beruflich in ein neues Territorium – ich habe die Stelle gewechselt. Scheinbar ist das Verweilen an nur einem Ort nicht so meine Sache – ich habe diesen Tapetenwechsel aus vielerlei Gründen gebraucht. Nicht daß ich glaube, künftig im Garten Eden zu arbeiten, mir reichte es schon, andere Menschen kennenzulernen, eine andere Umgebung zu sehen. Doch auch der Abschied ist mir nicht leicht gefallen – man ist doch verwurzelt durch die Freunde, die man gefunden hat.

Wiederbelebungsversuche eines Computerlaien

…an einem Computer.

Ich gehöre zu den Menschen, die alte Dinge ungern wegwerfen. Das kam mir schon oft zugute – so auch bei meinem Uralt Pc mit Uralt-Betriebssystem. Heute wollte ich Daten aus einem Programm ausdrucken, das nur auf diesem PC läuft.

Er fuhr nicht hoch, sondern piepte. Zuerst habe ich den Experten angerufen. „Mh, ja, mh, das liegt vielleicht an der Stromversorgung.“ Stecker hatte ich überprüft, Steckdosen ausprobiert. Half nicht. Piepte weiter. „Dann bauen sie doch einfach die Festplatte in einen anderen PC!“ – Das habe ich vor Jahren einmal gemacht, es hat mich einen kompletten Tag Arbeit gekostet (und am Ende mußte ich den PC zum Fachmann bringen). In letzter Verzweiflung habe ich dann 3 Mal fest auf das Gehäuse gehauen – und er ging wieder! CPR am PC – aber bitte nicht nachmachen!

Bei meinem neueren Modell hätte ich mir das verkniffen!

Anekdotisches

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Der Begriff, mit dieses Blog am häufigsten geklick wird, ist „Fuchsbau“. Meist wird der Plural gesucht: ich habe ihn im Duden nachgeschlagen. Korrekt lautet er „Fuchsbaue“. Hoffe, es hilft.

Ein Stöckchen gefangen


Dein Handy? Hat eine Dinosaurier-Telefonnummer, so alt ist es.

Dein/e Partner/in? Jib et nich

Deine Haare? halblang, aber bald kürzer und mit neuer Farbe
Deine Mama? Geht mir manchmal ziemlich auf den Wecker

Dein Papa? Hat sich vor ewiger Zeit aus dem Staub gemacht

Lieblingsgegenstand? Bücher
Dein Traum von letzter Nacht? Traumlos bei Nacht

Dein Lieblingsgetränk? Rotwein (am liebsten französisch- oder österreichisch -koscher)

Dein Traumauto? Cabrio

Der Raum, in dem du dich befindest? Arbeitszimmer

Dein/e Ex? Vergangenheit

Deine Angst? Menschen zu schaden

Was möchtest du in zehn Jahren sein? gelassener und klüger

Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend? Mit niemandem

Was bist du nicht? diplomatisch
Das letzte, was du getan hast? Etwas getrunken

Was trägst du? Sporthose und T-Shirt

Dein Lieblingsbuch? Zu viele, um sie hier aufzuzählen

Das letzte, was du gegessen hast? Brezel
Dein Leben? intensiv – und im Moment anstrengend
Deine Stimmung? urlaubsreif!!!
Deine Freunde? Wichtig, treu

Woran denkst du gerade? An meine Kollegen aus den anderen Fachdisziplinen, mit denen ich gut und gerne zusammenarbeite

Was machst du gerade? Mails lesen

Dein Sommer? Welcher Sommer??
Was läuft in deinem TV? Krimis, Dr. House
Wann hast du das letzte Mal gelacht? Gerade eben

Das letzte Mal geweint? Vor ein paar Monaten

Schule? Da war ich auch mal

Was hörst du gerade? PC rauschen

Liebste Wochenendbeschäftigung? Ausschlafen

Traumjob? Hab´ich, auch wenn ich manchmal meckere

Dein Computer?PC

Außerhalb deines Fensters? Balkon meiner Nachbarin (liegt 90° zu meinem)

Bier? Bäh!

Mexikanisches Essen? Gute Idee – bald wieder!
Winter? naßkalt
Religion? Bestimmt meinen Lebensstil

Urlaub? Bald, aber zuhause

Auf deinem Bett? alles, was ich draufgeschmissen hab´

Liebe? nach dem Mißtrauen

Weitermachen darf Leben in Jerusalem

Inflationäre Preise….

Im Zeitalter der wahnwitzigen Rechnungen (wenn ich das auf Stundenlöhne rechne, was manche Handwerker bekommen, kann ich mir selbst keinen leisten – ganz zu schweigen vom eigenen Stundenlohn) fand ich diese Rechnungen geradezu süß:

Rechnungen

Ich hatte einen Reißverschluß festnähen und zwei Taschengriffe nöhen bzw. verstärken lassen. Die nämliche Schneiderin weigert sich, einen Telefonanschluß in ihr Geschäft legen zu lassen – es hielte sie von der Arbeit ab. Ihre einzige Werbestrategie ist die Mundpropaganda. Der Laden läuft prima!

Der Countdown läuft

der Countdown – alias das Omerzählen – läuft…

Pessach war schön – ich hatte zwei sehr schöne Sederabende, jeder mit seinem eigenen Charme. Wir hatten in unserer Gemeinde Gäste mit denen ich mich auf Englisch unterhalten konnte – endlich mal wieder.

Mit den Jahren gewöhne ich mich mehr und mehr an Mazzen (meine Kollegen haben da mehr Sinn für als ich – „Oh, wo gibt es soo gute Mazzen? Wo hast Du die her?“), aber freue mich dann doch wieder auf gewöhnliches Brot.

Und jetzt läuft schon die Planung für Shavuot (wie kann ich den Dienstplan am geschicktesten so ausrichten, dass ich zwei Tage frei nehmen kann etc.).